Welt der Kristallkugeln

In brausenden Wellen tanzt das dunkle Meer,
die schwimmende Kugel so glitzernd und schwer.
Seeleute tragen Wünsche und Frage,
an die Kristallkugel her.

Am Ufer sich Königreiche finden,
die möchten sich nicht an die Kugel binden,
sie schreiben für Vierzigtausend Goldmünzen aus,
den Völkern, machen diese eigene draus.

Nucleus Accumbens

Wenn der Glückskern dafür sorgt,
dass Neues wir stets lernen,
uns Neuromationen borgt,
die unsre trüben Weilen fernen,
dann ist dies wohl und gut.

Was aber wenn der Mensch im Suchen
sich Zugang zu dem Kerne tut?
Wenn durch Fortschritte der Zeit,
das Gehirn sich so entdeckt,
weiß welch Nucleus in ihm da steckt,
oh‘ das Ende wäre nicht weit…

Doch Neuromation die spricht,
ganz so schlimm ist es doch nicht.
Nucleus Accumbens zu stimulieren,
mag nur das Gute kontrollieren.

Denn das „Wie es sich verhält“
jenes Bewegen in Händen hält,
das durch Angst und Lieben,
Lachen, Glück….angetrieben.

Zur Entlastung schicksalgorithmischer
Selbstverführungsponziale des sich
selbst erlebenden Organes,
spricht, dass das Gute
der Forschung Grenzen setzt,
und selbige damit, oh Nucleus Accumbens,
nicht zu Grenzen macht.

Determinismus und Cappuccino

Es unterhalten sich zwei extreme Positionen.

Determinismus: „Vorherbestimmt ist jeder Weg.“
Indeterminismus: „Und wenn ich alle Schalter leg?“
Determinismus: „Auch dann, denn es kann nur so sein.“
Indeterminismus: „Warum redest dann meiner Ansicht drein?“
Determinismus: „Weil ich dies wohl so machen muss.“
Indeterminismus: „Unendlich viele gäb’s, neben diesem Schluss.“
Determinismus: „Es gibt nur dieses eine Ziel.“
Indeterminismus: „Wie der Zufall will, gibt es unendlich viel.“
Determinismus: „Der Verlauf hat seinen Sinn.“
Indeterminismus: „Wo ist dieser im Lebenswürfel drin?“

Plötzlich „IF-ELSE“t  etwas komplett anderes in das Gespräch.
„Hallo, nennt mich Schicki. Wollt ihr eine Tasse Cappuccino und etwas Waffeln mit Schokolade dazu?“
sprach der Schicksalgorithmus mit einem Lächeln.

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