Poeten und Dichter

Die 10 größten Poeten

Gotthold Ephraim Lessing Heinrich Theodor Fontane
Johann Wolfgang von Goethe Hermann Hesse
Friedrich Schiller Christian Morgenstern
Joseph von Eichendorff Rainer Maria Rilke
Heinrich Heine Bertolt Brecht

Gotthold Ephraim Lessing (1729 – 1781)
In der literarischen Epoche der Aufklärung war
der deutsche Lyriker Lessing der bedeutendste
Vertreter. Mit Hilfe der Vernunft wollte Lessing
das überholte Halbwissen der Kirche durch die
Öffnung für neue Wissenschaften ablösen.
In seinen Werken appellierte er an die
menschliche und christliche Vernunft.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)
Goethe ist ein bedeutender Vertreter der Epochen
Sturm und Drang, Antike und Weimarer Klassik.
Sein Lebenswerk umfasst verschiedene Gedichte,
Dramen und Prosa. Im Sturm und Drang
wandte sich  Goethe gegen geltende Richtlinien
der Literatur und stellte den Mensch in den
Mittelpunkt seiner Werke. Er stelle Gefühle und
die tiefe Sehnsucht nach Freiheit und Freigeist ins
Zentrum seines frühen Schaffens.
Das wohl bekannteste Werk ist “Faust I und II”.


Friedrich Schiller (1759 – 1805)
Zusammen mit Goethe ist Schiller der
bedeutendste  deutsche Dichter der Weimarer Klassik.
Hauptsächlich wollten die Dramen und Gedichte,
Novellen und Balladen dieser Zeit die Menschen zu
einem humanitären Verhalten erziehen. Der Konflikt
zwischen Vernunft und Gefühl sollte durch Bildung
gelöst werden. Schillers bedeutendste Werke
sind “Der Handschuh”, “Kabale und Liebe”
und “Wallenstein”.

Joseph von Eichendorff (1788 – 1857)
Joseph von Eichendorff gilt als wichtiger Vertreter
der Romantik. Sein Schaffen besteht aus zahlreichen
Gedichten und der bekannten Novelle
“Aus dem Leben eines Taugenichts”.
In allen Werken spiegelt sich seine
tiefe Verbundenheit zum christlichen Glauben wieder.

Heinrich Heine (1797 – 1856)
Der deutsche Dichter Heinrich Heine ist ein
Vertreter der Romantik, gleichzeitig aber auch
darüber hinausgewachsen. Sein bekanntestes
Werk ist “Deutschland – ein Wintermärchen”.
In diesem Versepos mit satirischen Zügen wendet
sich Heine gegen die Politik der damaligen Zeit.

Heinrich Theodor Fontane (1819 – 1898)
Fontane hinterließ nach seinem Tod viele Gedichte,
Romane und Novellen. Letztere werden immer
aus der Perspektive des auktorialen Erzählers
geschildert. Epochal wird Fontane dem bürgerlichen
Realismus zugeordnet, in dem eine geistige
Abgrenzung zur harten Wirklichkeit der
Industrialisierung mittels Humor und Ironie erfolgte.


Hermann Hesse (1877 – 1962)
Hermann Hesse ist ein bedeutender Vertreter der
Romantik und der Kriegsliteratur.
Neben zahlreichen Gedichten schrieb er Dramen
wie “Siddharta” und “Der Steppenwolf”.
Im Mittelpunkt seines Schaffens stehen Humanität,
Spiritualität und die Abwendung von der zunehmenden
Industrialisierung.
Hesses bekanntestes Gedicht “Im Nebel”
spiegelte die ihm typische Melancholie wieder.

Christian Morgenstern (1871 – 1914)
Morgenstern wird bis heute als komischer Lyriker
bezeichnet. Seine größtenteils erst nach seinem Tod
erschienenen Gedichte glänzen durch einen ironischen
Sprachwitz und eine leicht verständliche Sprache.

Rainer Maria Rilke (1875 – 1926)
Rilke ist bedeutender Lyriker des literarischen Symbolismus.
In seinen Gedichten wendet er sich dem menschlichen
Seelenleben zu und lässt dabei auch die negativen Aspekte
ihrer Existenz wie Tod und Krankheit nicht aus.
Eines der bekannten Gedichte von Rilke ist “Der Panther”.

Bertolt Brecht (1898 – 1956)
Brecht gilt heute als wichtigster deutscher Vertreter
der Literatur des 20. Jahrhunderts.
Er schuf weit über 3000 Gedichte, Bühnenstücke
und Prosa. Seine ganz spezielle Gelegenheitsbezogenheit
machte Brechts Werke bekannt und beliebt.
Besonders bekannt sind “Das Leben des Galilei”
und “Die Dreigroschenoper”.

Von Online Autor Deathrays,
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