Großes Leben

Freudengipfel ohne Täler
– an meine liebe Frau und Kinder.

Die Fröhlichkeiten aus neuem Leben,
mögen Freudenberge ohne Täler geben.
Denn was du Müdigkeiten nennst,
du bald als Glücksauffrischung kennst.
Derlei Unebenheiten,
Wolken neben Sonnenzeiten
die Wege also,
mal wellig schreiten
stets zum Gipfel dich begleiten.

Dieser ist wunderbar und nie erreicht,
ach wie ist die Freud’ des Lebens leicht.

Ein Gedicht von Arbeit und Liebe,
und wie das eine beides schön macht.

noch kommt der Winter

Ein kleines rosa Blümchen friert im kalten Herbst ängstlich,
dem unaufhaltsamen Winter entgegen, der im Horizont das Eis bereitet.

Das Blümchen zittert sich
traurige Reime in den Geist.

„Überschwemmte Insel, mit Sand verwischt
zur Stützwand die sich selber nicht mehr trägt
somit sich staubend sichtschwer zusammen riss
auf Nelkenblüten die ins Tal gespült vom Wasserschmiss,
vorbei am  Stern der gewiss von mir weg in das  Weite zischt
so schnell ins ewig weite Dunkel wegbewegt“

„Hey, ihr traurigen Worte, Stop!“  antwortet der Trost,
„Morgen ist vielleicht ein Tag,  wo ein Reimereimer seine Trauerreime in den Eimer und neue Reime reimt wovon keiner traurig, sondern  froh rosa Blümchen neu erkeimen lassend und es Frühling nennen mag„

Da freute sich das rosa Blümchen

Missverstehen im Künstlerhirn

Ursprungstitel: An den Schlaf

der Wächter sprach:

Hab ich geschlafen und geträumt,
als müd und schläfrig mich zudeckte.
Wichtiges Schaffen dabei versäumt,
nicht mal der Wecker der mich weckte.

Dass ich Dich unglücklich gemacht,
zu meiner kurzen Schlafenszeit
so sprach der Wächter als er wacht,
dies tut mir jetzt unendlich Leid.

// der Künstler war besessen von dem Gedanken,
jemanden unglücklich gemacht zu haben

Stunden Arbeit eingesetzt,
als ich mit Stille Dich verletzt,
ich was bin ich für ein Narr
der in Stunden wie heute,
(sprach einer, der die Rast nicht scheute)
kurz im Land der Träume war.
 
// der Künstler dachte ihm würde ein Vorwurf gemacht,
wegen seiner schlecht getimten Rast, dies war nicht der Fall

Doch alles hat ne Halbwertszeit,
so wirst du bald wieder verstehen.
Wird Friede bringen statt dem Leid,
und du wirst wieder Gutes sehen.

 //billiger Optimismus darüber, dass das Problem sich legt
,aber es gab gar kein Problem

02:58

kurzes Gedicht

Warum er tausend Reime schreibt,
an diesem Jubiläumstag,
wenn ihm doch nur zu sagen bleibt,
dass er Dich lieb und gerne mag.

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