Großes Leben

Freudengipfel ohne Täler
– an meine liebe Frau und Kinder.

Die Fröhlichkeiten aus neuem Leben,
mögen Freudenberge ohne Täler geben.
Denn was du Müdigkeiten nennst,
du bald als Glücksauffrischung kennst.
Derlei Unebenheiten,
Wolken neben Sonnenzeiten
die Wege also,
mal wellig schreiten
stets zum Gipfel dich begleiten.

Dieser ist wunderbar und nie erreicht,
ach wie ist die Freud’ des Lebens leicht.

Ein Gedicht von Arbeit und Liebe,
und wie das eine beides schön macht.

Kleine Mühle und die Sommernacht

Der Erzähler erlebt jene Täler
die neben Sagen auch diese Mühle betten.
Weite Kreise drehend, der Falke,
jene Liebe sehend, am althölzernen Tischchen davor
sich als Wir vereint, küssend und sehend,
wie der leuchtende Vorhang niedersinkt,
und das Sternenmeer den Liebenden
jede Sommernacht wiederbringt.

Falkenbuch

Viel hat der alte Vogel gesehen,
und unzählig die Kreise die er seither zog.
Was war zuvor wohl viel geschehen,
wo edel der Falke darüber flog.

Weiß ist das Blatt vor mir,
und Regen klopft an die Fenster.
Ach zärtlich lieb wärest du hier,
statt traurige Ängste, kalte Gespenster,
aus unbelebten Schatten,
die dich zu küssen,
nicht gestatten.

Drei Bilder an der Wand,
Menschen die verbindet,
was schon immer sie verband,
und schwindet was man empfindet nie,
denn Liebe und Liebe sich binde, so wie
es Träume nur zeigen.

Wie könnt alles gegangen sein,
was einst Sie im Herzen trug.
Traurige Kälte in meinem Gebein,
wo bleibest du, Falkenflug.

Filed under: Poesie | Kein Gedicht

Poet im Büro

…sich selbst Geschichten aus
um sich damit zu erziehen…

und arbeitet konzetriert
und schnell dahin

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