Großes Leben

Freudengipfel ohne Täler
– an meine liebe Frau und Kinder.

Die Fröhlichkeiten aus neuem Leben,
mögen Freudenberge ohne Täler geben.
Denn was du Müdigkeiten nennst,
du bald als Glücksauffrischung kennst.
Derlei Unebenheiten,
Wolken neben Sonnenzeiten
die Wege also,
mal wellig schreiten
stets zum Gipfel dich begleiten.

Dieser ist wunderbar und nie erreicht,
ach wie ist die Freud’ des Lebens leicht.

Ein Gedicht von Arbeit und Liebe,
und wie das eine beides schön macht.

Punkt und zwei weitere Poeten

Auf Dich zwei warten, viele Stündchen,
Dritte im Erzählen zu sein.
Bitten Dich, du noches Pünktchen,
in die Erzählerrund’ herein.

Zu dritt werden wir dann Geschichten,
malen aus Worten, in andere Welten,
und verborgenen Orten dichten
wir uns wohl dann auch nicht selten.

Bald wird man noch vorm Bette gehen,
Dreie beim Erzählen sehen,
Poetenrunde zur späten Stunde.

Romanisches Gemäuer

Kalte Nässe empfunden von jenen
die bei Kerzenschein schrieben.
Und vergessen wohl von denen
die nicht reinen Herzens lieben.

Alte wartende Schriften, noch ungebunden,
die teuer im romanischen Gemäuer
wo allein die Geister blieben,
wo Kälte und Nässe das Entweichen und Bleichen
von Wort und Zeichen trieben…

Bis zwei liebende Falken ,
zum Gemäuer gewiesen
morgendlich glitzernde Stunden
wo tiefes Wir und Glück empfunden,
die verblichenen Schriften
neu entdeckt – erkannt – gefunden
und liebend Erde werden ließen.

Nucleus Accumbens

Wenn der Glückskern dafür sorgt,
dass Neues wir stets lernen,
uns Neuromationen borgt,
die unsre trüben Weilen fernen,
dann ist dies wohl und gut.

Was aber wenn der Mensch im Suchen
sich Zugang zu dem Kerne tut?
Wenn durch Fortschritte der Zeit,
das Gehirn sich so entdeckt,
weiß welch Nucleus in ihm da steckt,
oh‘ das Ende wäre nicht weit…

Doch Neuromation die spricht,
ganz so schlimm ist es doch nicht.
Nucleus Accumbens zu stimulieren,
mag nur das Gute kontrollieren.

Denn das „Wie es sich verhält“
jenes Bewegen in Händen hält,
das durch Angst und Lieben,
Lachen, Glück….angetrieben.

Zur Entlastung schicksalgorithmischer
Selbstverführungsponziale des sich
selbst erlebenden Organes,
spricht, dass das Gute
der Forschung Grenzen setzt,
und selbige damit, oh Nucleus Accumbens,
nicht zu Grenzen macht.

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