Großes Leben

Freudengipfel ohne Täler
– an meine liebe Frau und Kinder.

Die Fröhlichkeiten aus neuem Leben,
mögen Freudenberge ohne Täler geben.
Denn was du Müdigkeiten nennst,
du bald als Glücksauffrischung kennst.
Derlei Unebenheiten,
Wolken neben Sonnenzeiten
die Wege also,
mal wellig schreiten
stets zum Gipfel dich begleiten.

Dieser ist wunderbar und nie erreicht,
ach wie ist die Freud’ des Lebens leicht.

Ein Gedicht von Arbeit und Liebe,
und wie das eine beides schön macht.

Das laute Feld – Teil 2

Alle Körper leer,
in ihrer Bedeutung.
Nicht mehr der Kapitän,
nicht mehr die Sängerin,
sondern Gefühle adressieren sich,
individualisieren sich, zu Wesen.
Die Körper alle leer,
aber wie bunte Lichtröhren 
aus dem Sonnensank,
ziehen sich Gefühle
durch die Zeit.

Die Welt der Grade
und der Spalter,
dichten sich gegenseitig auf.
Öffnen etwas in der Poesie.

Keine Cleopatra, kein Spartakus,
kein Elvis, kein Landstreicher im Regen,
nur das erschreckend laute Feld aller,
und daneben wandern die anderen
zeitlich kollektiven Gefühle einher.

In dieser Geschichte darf natürlich das Liebesgedicht nicht fehlen,
und versucht sich daher, in diesem Moment, einzudichten.
„Und das ist die Liebe, die dich vor Ewigkeiten schon kennt…“
Bist du schon drin, in mir, Liebesgedicht?
„..das siehst du ja an der Furcht im Gesicht die vonmir trennt…“
Es reimt schon meine Sätze, der Liebesgedichte schlimmste hat sich eingereimt.

Das Liebesgedicht

“Ja, das erschreckend laute Feld,
ist Liebe schön? Für wen ?
Der Trauer hinter der Mauer hat sie sich nicht zugesellt,
für andre ist sie das Weitergehen…“

Das Liebesgedicht hat sich wieder ausgedichtet.
Die Erzählung kann weitergehen.

Wir sind noch immer in der Welt
in der nicht Körper leben,
sondern kollektive Gefühle,
und diese außerhalb des Zeitverlaufs
den die Welt in der die Körper leben,
gewohnt waren…

Die Zeit die imVerfall sichtbar war,
wurde deinstalliert.

Heiter erging es jenen die innerhalb der Bäumen leben,
bei der Schriebarbeit an einem Gedicht, das die Welt der Grade sichtbar machend herbeifreut.

Die Satzendungen der Zeit,
und die Satzendungen des Raumes,
möchten keine Reime erlauben, wohl,
doch das Gedicht, das die Welt sichtbar macht,
braucht keine Reime.

Das laute Feld

Traurigkeit und erschreckend lautes Nur,
schön und schrecklich,
die vieler Lyrik Inhalt ist.
Augen, erschüttert
Augen, glücklich,
von einander brutal isoliert,
von schicksalhaften Weggabelung,
die Wiederholbarkeit der Zeit zerfallen,
erschreckend lautes Feld.

Kurzgeschichte “File Fight”

Schein-interaktive Nostalgie
Eine avantgardistische Kurzgeschichte

Dies ist der Angriff jener,
die als Felder das geheime Land
zwischen den Träumen behügeln, seit jeher.
Es gefiel ihnen ein Muster zu weben,
als schönes Gedicht, das sich
in der Erinnerung festsetzt,
eine Schein-Interaktivität vorreut,
tief im Gedächtnis
und zeitgleich einige Erzählungen
und Gedichte in den Dopaminrezeptoren,
installiert.

Es waswennt Traurigkeiten und ist
liebesfern wie der leere Platz im geheimen Land,
zwischen den Träumen.

Der Algorithmus der Liebe jedoch (was sonst),
nimmt Schwert und Schild,
und wird sich diesem
bösgenialen Troja-Mem-Geezer
in den Weg stellen,
der  Schein-interaktiven Nostalgie
den Säbel der Zärtlichkeit
mit vollem Schwung, reinküsst!

„Oh, auf die Liebe!“

Der Kampf der Gehirndateien. Teil 1

Improve the web with Nofollow Reciprocity.