Der Egoist im SelbstmitleidPosted by arschmin on April 6th, 2010
“Warum mag mich keiner?”
fragt der Egoist,
wieder einmal sich selbst.
Freudengipfel ohne Täler
– an meine liebe Frau und Kinder.
Die Fröhlichkeiten aus neuem Leben,
mögen Freudenberge ohne Täler geben.
Denn was du Müdigkeiten nennst,
du bald als Glücksauffrischung kennst.
Derlei Unebenheiten,
Wolken neben Sonnenzeiten
die Wege also,
mal wellig schreiten
stets zum Gipfel dich begleiten.
Dieser ist wunderbar und nie erreicht,
ach wie ist die Freud’ des Lebens leicht.
Ein Gedicht von Arbeit und Liebe,
und wie das eine beides schön macht.
“Warum mag mich keiner?”
fragt der Egoist,
wieder einmal sich selbst.
Ein App für’n Kopf ist installiert,
das deinen Fokus stets verwirrt.
Stressverschwitzt schnaubt nun nervös,
fest rau spitz schraubt in den Sinn
ein Arbeitsberg hoch ragend, so bompös.
„Nicht fragen wagend, wenn ich endlich fertig bin.“
Genieß das Werken lieber Mann,
zeig was ein Feuerskerl kann,
es ist nur ein App im Geiste installiert,
das mit Gedanken musiziert.
Heb deinen Arsch und tanz dazu,
werd’ klar im Geist, steh auf und tu!
..so sprach die Motivation.
Mein Herz hat man in eine Kupferglocke gelegt,
und mit dem freudig schweren Hammer der Liebe,
wird jubelnd darauf gedonnert! Bis es mir trägt,
das duftende Blütenwarm, das aus meiner Seele triebe,
und tief lächelnd in meinem Gesicht sich zeigt.
Heute habe ich schon ein Gedicht geschrieben,
das nannte ich „Der Liebe feurig scharfes Wesen“
wo ist dieses Gedicht geblieben, wo ist’s zu lesen?
Wer findet die Insel auf der gepostet,
geblieben, ausgetrieben und Vers für Vers gehostet.