Großes Leben

Freudengipfel ohne Täler
– an meine liebe Frau und Kinder.

Die Fröhlichkeiten aus neuem Leben,
mögen Freudenberge ohne Täler geben.
Denn was du Müdigkeiten nennst,
du bald als Glücksauffrischung kennst.
Derlei Unebenheiten,
Wolken neben Sonnenzeiten
die Wege also,
mal wellig schreiten
stets zum Gipfel dich begleiten.

Dieser ist wunderbar und nie erreicht,
ach wie ist die Freud’ des Lebens leicht.

Ein Gedicht von Arbeit und Liebe,
und wie das eine beides schön macht.

Euphemismus

So mahlt uns heut der Euphemismus,
ein Meer aus Seelenruhe froh,
und der Regen, der fallen muss,
kommen tut er sowieso.

So setz sich der Euphemismus,
in das Gesprochene und zieht sich hoch.
Schöne Neologismen blühen,
der Regen, kommt er bald und doch.

So freut sich der Euphemismus,
ins Ereignen tief hinein.
Könnte der Regen niemals denn,
aus Dürretropfen sein,
und das Nass, das umgeben
Tropfen für Tropfen trocken legen.

Hier ist Gedicht ein Euphemismus,
inhaltlich ist alles seicht.
Gib einen schönen Rahmen
aus Worten ihm,
das reicht.


Schnarchen, was tun?

Dein Schlaf war wohl durchzogen von Momenten wachen Seins,
zum Gedanke hat’s mich bewogen, “Das Schnarchen, es ist nicht Deins.”
Was aber gilt es zu tun? Damit, mein Schatz vermag zu ruh’n?
Ist die Ursache zu viel Kaffee? Oder bedarf es mehrerer Küsse,
um das rauhe Schnaufen zu glätten?

Wenn wir doch nur die Antwort hätten..

Und schnaufte heute wieder sehr,
als wenn’s ne Fichtensäge wär’
Im Schnarchen, laut und ohne Ende,
wenn selbiges ein solches fände.

Dem Schnarcher wurd’ ein Kuss gegeben,
die Seele leuchtete vor Freud.
Zärtliches ist schön im Leben,
ich schnarche heute nicht erneut.

Was tun?
Jetzt ruh’n!

Familiengedicht

Oh, liebe Braut,
und liebe Kinder
es füllen mich jene Momente,
die mit eurem Lächeln und eurer Freude geziert,
fröhlich und dankbar aus.
Ihr macht mich froh und
zaubert als Hauptdarsteller meiner Gedanken
ein Lächeln in mein Gesicht.

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