Mit den Jahren …Posted by arschmin on September 28th, 2010
Mit den Jahren werden unsere Schatten zwar länger
aber auch unsere Schritte größer mit denen wir
zwar nicht immer mühelos aber doch das Dämmergrau
überspringen können.
(by traps)
Freudengipfel ohne Täler
– an meine liebe Frau und Kinder.
Die Fröhlichkeiten aus neuem Leben,
mögen Freudenberge ohne Täler geben.
Denn was du Müdigkeiten nennst,
du bald als Glücksauffrischung kennst.
Derlei Unebenheiten,
Wolken neben Sonnenzeiten
die Wege also,
mal wellig schreiten
stets zum Gipfel dich begleiten.
Dieser ist wunderbar und nie erreicht,
ach wie ist die Freud’ des Lebens leicht.
Ein Gedicht von Arbeit und Liebe,
und wie das eine beides schön macht.
Mit den Jahren werden unsere Schatten zwar länger
aber auch unsere Schritte größer mit denen wir
zwar nicht immer mühelos aber doch das Dämmergrau
überspringen können.
(by traps)
Viele Menschen entwedern ob Arbeit oder Spiel,
andere auchen diese Frage. Die glücklich Letzteren
haben erkannt, dass Früchte sammeln ein Tanz ist.
Verstand spricht zum Gedicht:
Können Reime so was wie Liebe fassen,
hohes Lob müsst’ man den Worten lassen
denn sie wollen mit Klang zum Ausdruck bringen,
viel mehr , als möglich mit Silbenklingen.
Und soviel Himmelsstunden, die Poesie in Ehren,
als mit Worten zu beschreiben wären.
Das Gedicht entgegnet dem Verstand:
Gerade weil die Worte nur aus Zeichen,
die unpoliert, dem Gebrauch im Alltag gleichen,
und jeder Satz, auch wenn mit Reim geziert,
in allem Messen, gegen den Kuss verliert,
kann Poesie die Liebe fassen, indem sie diese reflektiert.
Denn sind’s nicht die feinen Lichtnadeln der Sonne,
welche dunklen Staub im Blütenmeer erstrahlen lassen?
Sie ist so großartig, dass genügt darüber zu sprechen,
um die Begrenztheit gerade dieser Worte aufzubrechen.