Linzer Torte nach Poeten ArtPosted by arschmin on November 8th, 2009
Zweihundertachtzig Gramm Mehl,
Mandeln, Butter, Zucker in den selben Mengen.
Wenn Dotter und Zimt, ich dazu noch wähl,
Backpulver und Nelken sich in die Masse drängen.
Mit Ribiselmarmelade, frisch gemacht gerade,
an der wir hängen, und vorstellen wie wir sie verschlängen,
diese Torte ungeduldig fertig stellen, als Kochgesellen uns erhoffen,
dass die Konditoren, die Linzer im Speziellen,
kein übles Urteil über unsere Torte fällen.
Sonst wären wir tief betroffen,
hätten den noch unerwähnten Rum gesoffen.
Denn wir Poeten, reimen viel umher,
jedoch das Kneten fällt uns schwer.
Filed under: Gedichte übers Kochen | 1 Gedicht