Das Picknick

In weiten Feldern im anderen Land,
umschäumt von dunkelgrünen Wäldern.
Eine wollige Decke in der Wiese fand,
darauf saftig frische Früchte bald genossen.
Darauf zwei Liebende, ineinander zart umschlossen,
ineinander zum Lebensring vergossen.

In weiten Feldern im anderen Land,
hält eine sanft die andre Hand.
Hier auf dieser Decke wollig warm,
ein “Wir”, aus zweien, Arm in Arm.
Die Luft trägt den Wiesenduft der nun erregt,
sich schmusend in die Sinne beider legt,
zurückgelehnt, in sonnenwarmer Rast.
Es wird geflüstert, lang ersehnt
„Mein Herz, meine liebes Herz, das hast“

In weiten Feldern im anderen Land,
da liegen sie bei Obst und Wein.
Worüber sich man einst, im Streit befand,
all diese menschlichen Fehlbarkeiten,
nie und nimmer mehr zum Streiten, nein.
Wir laden von Herzen her, zum Picknick auch
all diese Fehlbarkeiten ein.

Diese Worte sind zu wenig

Mich freut es diese Zeilen zu lesen,
Du herrlich schöne Blumenpracht.
Und sind’s doch Worte nur gewesen,
kein Gedicht zu sein verspricht
wie ein Moment an Dich gedacht.

Auch die  Poesie der großen Lyrikpharaonen,
könnte nie, so wie mein Herz in Deinem wohnen.
Denn welche Worte kann ich sagen,
welche Küsse, welche Nacht.
Du bist es, warum Gedichte Freude tragen,
Du bist es, warum mein Herz so lacht.
Nicht mal diese Reime mögen wagen,
so schön zu sein, wie ein Moment an Dich gedacht.

Polar Tales – Polare Erzählungen

Die Ozeane und weiten Länder,
sind unserer Wärme Bänder, 
Ozeane, ihr sanften Hände,
Kontinente, ihr malendes Wort.
In Umarmung man die Pole fände,
spürt man sie an jedem fernen Ort,
die Polarmantik gar bei den Sternen dort,
diese fordernde schön heiligste Kraft,
dem Verstand wohl oft 
unerhofft
Verwirrung schafft,

Eine bestimmende Stimme aus dem endlosem Wir,
das seit jeher die Sterne trägt, nun mit großer Stimme schlägt,
die Worte „Seit nicht was man dummen Narren nennt.
Seht die Sonnen, aufdass ihr das eisfrische Licht erkennt.“

Ob je gelesen? nur ungelesene Poesie gewesen?
Dies liegt im Nebel der Polaren Erzählungen.

Frischgepresstes Liebesgedicht

Fall rein in meine Arme,
lass Dein Lächeln Rast
bei meiner Schulter finden,
und Dein Blick,
von Vorfreude durchglitzert,
sieht zu meinem hoch.

Ist das schön Dich fest
an mich heranzudrücken,
dass wir beinahe unsere freche Liebe,
in die Saftschale unserer Zweisamkeit pressen.

Gekühlt von den erfrischenden Weiten
der äußersten Pole dieser Welt.

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