Liebes-Wumm!

Mein Herz hat man in eine Kupferglocke gelegt,
und mit dem freudig schweren Hammer der Liebe,
wird jubelnd darauf gedonnert! Bis es mir trägt,
das duftende Blütenwarm, das aus meiner Seele triebe,
und tief lächelnd in meinem Gesicht sich zeigt.

Heute habe ich schon ein Gedicht geschrieben,
das nannte ich „Der Liebe feurig scharfes Wesen“
wo ist dieses Gedicht geblieben, wo ist’s zu lesen?

Wer findet die Insel auf der gepostet,
geblieben, ausgetrieben und Vers für Vers gehostet.

Liebesangst des Lesers

Das Laute Feld behält Augen in sich. Sie zeigen mehrfache Ausdrücke, erinnern nur an die Zeit die mit ihnen erlebt. Diese Augen existieren nur in ihrer Zeit, nur im Umfeld ihres schelmischen Lächelns. Gefühle beängstigend ernst, bilden das laute Feld. Mut ist erfordert, es rüttelt Dich durch. Fremder als ein Traum und echter als real erlebt. Es ist hinter den Mauern schön, ein fürchterlich herrliches Gefühl. Fürchterlich wie Frucht. Unscheinbares wird zentral! Es ist still und verändert. Diese Worte jetzt, von dieser Freude, schreiend quer durch die Bücherseiten.

PRESSE DIE HÄNDE AUF DIE OHREN, SCHELL UND FEST!
DENN DU BIST IN EINEM BLENDEND HELLEN LAUTEN FELD ERWCHT !

Das Baby “Ich” irrt im Grün eines leeren Planeten, Gebäude wieder erkannt.
War es noch ruhig das Feld? Was war das andere und warum,
bringt mich das laute Feld zurück hier her?

Chat

Poet  „Du süßes Luder, das du bist“
Poetin  „Küss es, du der mich vermisst“
Poet “ Was soll ich küssen, ich sehe nur dein Profil“
Poetin  “Das müssen wir eh wie ein Spiel, verstehen“
Poet   „Was sie meint, was kann das sein?“
Poetin  „..dass wir nur einander Worte sehen“
Poet  „Na gut,
…zum Dichtalog lad’ ich dich ein.“

Das laute Feld – Teil 2

Alle Körper leer,
in ihrer Bedeutung.
Nicht mehr der Kapitän,
nicht mehr die Sängerin,
sondern Gefühle adressieren sich,
individualisieren sich, zu Wesen.
Die Körper alle leer,
aber wie bunte Lichtröhren 
aus dem Sonnensank,
ziehen sich Gefühle
durch die Zeit.

Die Welt der Grade
und der Spalter,
dichten sich gegenseitig auf.
Öffnen etwas in der Poesie.

Keine Cleopatra, kein Spartakus,
kein Elvis, kein Landstreicher im Regen,
nur das erschreckend laute Feld aller,
und daneben wandern die anderen
zeitlich kollektiven Gefühle einher.

In dieser Geschichte darf natürlich das Liebesgedicht nicht fehlen,
und versucht sich daher, in diesem Moment, einzudichten.
„Und das ist die Liebe, die dich vor Ewigkeiten schon kennt…“
Bist du schon drin, in mir, Liebesgedicht?
„..das siehst du ja an der Furcht im Gesicht die vonmir trennt…“
Es reimt schon meine Sätze, der Liebesgedichte schlimmste hat sich eingereimt.

Das Liebesgedicht

“Ja, das erschreckend laute Feld,
ist Liebe schön? Für wen ?
Der Trauer hinter der Mauer hat sie sich nicht zugesellt,
für andre ist sie das Weitergehen…“

Das Liebesgedicht hat sich wieder ausgedichtet.
Die Erzählung kann weitergehen.

Wir sind noch immer in der Welt
in der nicht Körper leben,
sondern kollektive Gefühle,
und diese außerhalb des Zeitverlaufs
den die Welt in der die Körper leben,
gewohnt waren…

Die Zeit die imVerfall sichtbar war,
wurde deinstalliert.

Heiter erging es jenen die innerhalb der Bäumen leben,
bei der Schriebarbeit an einem Gedicht, das die Welt der Grade sichtbar machend herbeifreut.

Die Satzendungen der Zeit,
und die Satzendungen des Raumes,
möchten keine Reime erlauben, wohl,
doch das Gedicht, das die Welt sichtbar macht,
braucht keine Reime.

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