Alle Körper leer,
in ihrer Bedeutung.
Nicht mehr der Kapitän,
nicht mehr die Sängerin,
sondern Gefühle adressieren sich,
individualisieren sich, zu Wesen.
Die Körper alle leer,
aber wie bunte Lichtröhren
aus dem Sonnensank,
ziehen sich Gefühle
durch die Zeit.
Die Welt der Grade
und der Spalter,
dichten sich gegenseitig auf.
Öffnen etwas in der Poesie.
Keine Cleopatra, kein Spartakus,
kein Elvis, kein Landstreicher im Regen,
nur das erschreckend laute Feld aller,
und daneben wandern die anderen
zeitlich kollektiven Gefühle einher.
In dieser Geschichte darf natürlich das Liebesgedicht nicht fehlen,
und versucht sich daher, in diesem Moment, einzudichten.
„Und das ist die Liebe, die dich vor Ewigkeiten schon kennt…“
Bist du schon drin, in mir, Liebesgedicht?
„..das siehst du ja an der Furcht im Gesicht die vonmir trennt…“
Es reimt schon meine Sätze, der Liebesgedichte schlimmste hat sich eingereimt.
Das Liebesgedicht
“Ja, das erschreckend laute Feld,
ist Liebe schön? Für wen ?
Der Trauer hinter der Mauer hat sie sich nicht zugesellt,
für andre ist sie das Weitergehen…“
Das Liebesgedicht hat sich wieder ausgedichtet.
Die Erzählung kann weitergehen.
Wir sind noch immer in der Welt
in der nicht Körper leben,
sondern kollektive Gefühle,
und diese außerhalb des Zeitverlaufs
den die Welt in der die Körper leben,
gewohnt waren…
Die Zeit die imVerfall sichtbar war,
wurde deinstalliert.
Heiter erging es jenen die innerhalb der Bäumen leben,
bei der Schriebarbeit an einem Gedicht, das die Welt der Grade sichtbar machend herbeifreut.
Die Satzendungen der Zeit,
und die Satzendungen des Raumes,
möchten keine Reime erlauben, wohl,
doch das Gedicht, das die Welt sichtbar macht,
braucht keine Reime.