Romanisches Gemäuer

Kalte Nässe empfunden von jenen
die bei Kerzenschein schrieben.
Und vergessen wohl von denen
die nicht reinen Herzens lieben.

Alte wartende Schriften, noch ungebunden,
die teuer im romanischen Gemäuer
wo allein die Geister blieben,
wo Kälte und Nässe das Entweichen und Bleichen
von Wort und Zeichen trieben…

Bis zwei liebende Falken ,
zum Gemäuer gewiesen
morgendlich glitzernde Stunden
wo tiefes Wir und Glück empfunden,
die verblichenen Schriften
neu entdeckt – erkannt – gefunden
und liebend Erde werden ließen.

Kleine Mühle und die Sommernacht

Der Erzähler erlebt jene Täler
die neben Sagen auch diese Mühle betten.
Weite Kreise drehend, der Falke,
jene Liebe sehend, am althölzernen Tischchen davor
sich als Wir vereint, küssend und sehend,
wie der leuchtende Vorhang niedersinkt,
und das Sternenmeer den Liebenden
jede Sommernacht wiederbringt.

Poesien

Wer nicht hören will muss Ärger fühlen,
jammert ein alter Spruch.
Wer hört muss Ärger nicht fühlen
jubelt ein neuer.

Unwahrgenommen ist Ärger nichts,
als ein Informationsbrei der nach Bedeutung sucht.

Hören jedoch,
muss der Geist lernen,
zwischen den Sinnen.

Das Lied gesungen von Nähe,
und Einander haben. 

Einige unter ihnen ließen,
das Wie-es-sich-verhält
durch diese Zeilen fließen.

Da tropfte die Tinte Bilder auf den Boden
Von tränenfreudig herrlichen Landschaften
aus träumenden Tälern und Bergen zwischen den Sinnen.

Dein Land Poesien

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