KusstheoriePosted by arschmin on October 7th, 2009
Ab einer gewissen Komplexität,
die man nicht missen mag,
aber auch nicht versteht,
wird aus Sachlichkeit,
Romantik zu zweit.
Naja, ein Stegreif-Gedicht,
weiß eh, reif ist’s noch nicht.
Ab einer gewissen Komplexität,
die man nicht missen mag,
aber auch nicht versteht,
wird aus Sachlichkeit,
Romantik zu zweit.
Naja, ein Stegreif-Gedicht,
weiß eh, reif ist’s noch nicht.
Von gewisser Entfernung ließ sich eine gesellige Runde beobachten,
deren geschwätzige Teilnehmer allesamt Gedichte waren. Die eine Hälfte des Tisches war mit einer blumig duftenden Decke bekleidet, dort saßen die Liebesgedichte. Die andere Hälfte wurde von Trinksprüchen erobert, die überschäumende Rauschkanister vor sich stehen hatten.
Trinksprüche zu Liebesgedichten:
„Kitschig seit ihr, seit ihr hier sitzt,
verschwitzt vom Honig eurer Sentimentalität.
Und nur weil ihr nicht garstig witzt..
wie wir. Ist euch als ob ihr über uns steht.“
Liebesgedichte zu Trinksprüchen:
„Wir haben zu mindest etwas Niveau,
sind von Liebe erfüllt, wie der Name schon sagt,
bei euch wäre man schon über Anstand froh,
von Nettigkeit zu schweigen, die ihr niemals gewagt“
Einer der Trinksprüche zu den Liebesgedichten:
„Na haltet mal inne, ich glaube ich spinne,
ist das Wilde im Bett, mit Hilde nicht nett?“
Ein Liebesgedicht an alle Liebesgedichte und Trinksprüche:
„Nur damit jeder im Bilde ist, ich will nicht wissen
wer Hilde ist. Ein Reimname der den Trinksprüchen beim Dichten hilft“
Ein Trinkspruch zu den Trinksprüchen:
„Prost! Stoßen wir an,
auf den Atomkrieg und die Abholzung des Regenwaldes!“
Die entsetzenden Liebesgedichte hatten keine Wahl,
und verließen schockiert das feine Lokal.
Doch wo sie hingingen und nachher waren,
werden die verheirateten Trinksprüche…
…nie erfahren.
Der Schriftsteller Knausbert L. Rammlick
schrieb:“ Was war passiert?
Isoliert mit Fragen allein,
Ich habe mir das Schwert der Sehnsucht wieder ins Herz gerammt,
wir nennen das „the shi’ that makes rock’n roll“. Stimmt ja gar nicht,
wir nennen das, die Dornen der Poesie. Heck!… vom Sonnenschein
urplötzlich in die Kälte,… und die Vorstellung, dass es nie wieder kehrt.
Will es die Dornen soweit hineintreiben,
glaubt es, damit die Kunst zu stoppen,
ach! dieser Turm mit den versperrten Türen!
ich schreibe und wachse
denn vielleicht werde ich wieder gefunden,
wie damals als Alles begann.“
Knausbert L. Rammlick – ein trauriges Märchen
Hoffentlich gibt es diesen Namen nicht wirklich