Polar Tales – Polare Erzählungen

Die Ozeane und weiten Länder,
sind unserer Wärme Bänder, 
Ozeane, ihr sanften Hände,
Kontinente, ihr malendes Wort.
In Umarmung man die Pole fände,
spürt man sie an jedem fernen Ort,
die Polarmantik gar bei den Sternen dort,
diese fordernde schön heiligste Kraft,
dem Verstand wohl oft 
unerhofft
Verwirrung schafft,

Eine bestimmende Stimme aus dem endlosem Wir,
das seit jeher die Sterne trägt, nun mit großer Stimme schlägt,
die Worte „Seit nicht was man dummen Narren nennt.
Seht die Sonnen, aufdass ihr das eisfrische Licht erkennt.“

Ob je gelesen? nur ungelesene Poesie gewesen?
Dies liegt im Nebel der Polaren Erzählungen.

Frischgepresstes Liebesgedicht

Fall rein in meine Arme,
lass Dein Lächeln Rast
bei meiner Schulter finden,
und Dein Blick,
von Vorfreude durchglitzert,
sieht zu meinem hoch.

Ist das schön Dich fest
an mich heranzudrücken,
dass wir beinahe unsere freche Liebe,
in die Saftschale unserer Zweisamkeit pressen.

Gekühlt von den erfrischenden Weiten
der äußersten Pole dieser Welt.

Die Hochzeit des Flusses

Im sprudelweißem Schaum gehüllt,
wie wenn ein Brautkleid hätte getragen,
tanzte der Fluss von Liebe erfüllt und froh
wo küssend Wasserschichten ineinander lagen,
in sich verschlungen als wären es Zwei,
am schönsten Tage der ihnen sei.

Strahlende Freude hinein gesungen,
wo zuvor der müde Takt des Alltags war,
von Liebesengeln mit harfen-zarten Zungen,
Melodien, wie Wasserwellen geschwungen,
am Fluss, der nun in sich vereint im Lieben,
auf dem wie Hochzeitsgäste viele Äste trieben,
fließend mit dem schönsten Liebespaar.

Der Fluss sich neue Wege gräbt
ein neuer Weg im Heute lebt,
Laub und Äste mitgetragen,
zu dem Ort wo sich zu fragen wagen,
zwei Liebende, die wie dieser Fluss
in einem Kuss
seit jehher
ineinander lagen.

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