KirschePosted by arschmin on November 26th, 2009
Besinnt auf leere Fläche, an keine Form gewohnt, Angst oder Heiterkeit nichts an Gebäuden eingefügt, keine Bäume von Nostalgie gemalt. Keine Information für den Himmel, nur schwarz, unprogrammiert. Eine leere Fläche auf der es stand. Eine Endlosschleife macht die Fläche in ihren Weiten ewig. Nie der Horizont, nie eine Krümmung, auch keine Türme und Häuser von Gefühlen hineingestellt, keine Bäume von Nostalgie sorgsam gezeichnet.
Nachdem es viele Tausend Jahre der Fläche entlang ging – leer - nichts darauf, schritt es einfach weiter. Da es an keinem Zeitpunkt hing gab es das Gehen niemals auf.
Hätte man nur die Freude eines Kusses hineingebracht in diese Welt. So würde diese vor Leben und bunten Formen blühen. Der Himmel blieb nicht gleich. Zeit und Leben durch die Dinge leuchten, in allen Farben schrill lachend. Die leere Fläche unter den üppigen grünen Hügeln, den Türmen, den Häusern, alle den Bäumen und dem vielen Leben…Wo ist die Einsamkeit und Leere?
Säuerlich frisch schmeckte die Kirsche am Gaumen des wahrnehmenden Etwas.
Etwas das vorhin noch in der Leere war. Jetzt im Leben.
Die Kirsche die an einem kleinen Bäumchen hing.
Das Bäumchen…
- skizziert
- bearbeitet
- gerendert
- und hineingestellt
…von der Sehnsucht auf der leeren Fläche.
Irgendwo im unprogrammierten Universum,
das Tuckern einer kleine Dampfmaschine als einziges Geräusch.