noch kommt der Winter

Ein kleines rosa Blümchen friert im kalten Herbst ängstlich,
dem unaufhaltsamen Winter entgegen, der im Horizont das Eis bereitet.

Das Blümchen zittert sich
traurige Reime in den Geist.

„Überschwemmte Insel, mit Sand verwischt
zur Stützwand die sich selber nicht mehr trägt
somit sich staubend sichtschwer zusammen riss
auf Nelkenblüten die ins Tal gespült vom Wasserschmiss,
vorbei am  Stern der gewiss von mir weg in das  Weite zischt
so schnell ins ewig weite Dunkel wegbewegt“

„Hey, ihr traurigen Worte, Stop!“  antwortet der Trost,
„Morgen ist vielleicht ein Tag,  wo ein Reimereimer seine Trauerreime in den Eimer und neue Reime reimt wovon keiner traurig, sondern  froh rosa Blümchen neu erkeimen lassend und es Frühling nennen mag„

Da freute sich das rosa Blümchen

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