Harmonio und der Realist

Harmonio sprach:
„Ruhe und Harmonie – für Alle, und Weltfrieden wäre das Wort nicht schon so abgenutzt.
Jeder hat sich gerne, jeder ist nett und lieb und nicht darauf aus andere zu übervorteilen, es gibt einen Ball zum Spielen im Hof, damit jenen nicht langweilig wird, die den Drang zum Stören verspüren. Alles ist ruhig, jeder lächelt. Die Willkür der Sinnesdaten regelt sich zur globalen Liebe, automatisch reguliert von einem kollektiven Memetic-Rechner. „


…oder einfach, lieber Harmonio“

entgegnete der Realist

„stark genug sein, manchmal kratzt das Leben, na und. Durchstehen,
nicht jeder mag dich, gut so! Freu dich darüber, stehe zu Sachen, sage Nein wenn du es meinst“

Harmonio und der Realist schütteln sich die Hände und gehen auf einen Kaffee,
ein sehr guter Kaffee in einem sehr schönen Kaffeehaus, aber es regnet auf der Strasse
und die Mauern sind nicht perfekt gestrichen,

das ist sehr gut so,

es ist echt,

beide lächeln.

Bytetier

Es sieht ein Feld aus saftig grünem Gras und erfrischend glitzerndem Wasserquell.  So sieht das Bytetier die Punkte, Striche und Geschichten der Umfeldinformation.  Der Hunger und der Durst  treibt es auf diese Weide. „Ach endlich!“ Das Gefühlte frisst sich mit Information fröhlich, bis das Bytetier satt ist.

Lautes Wort

Bestimmtheit des Realen und Jähzorn des Träumers

Mit lauter Stimme zu erreichen suchen,
dass ich zusammenknicke, wohl? Sollt’ ich ein Solcher sein?

Der Jähzorn des Phantasten, wäre Bestimmtheit in der Welt aus Stein und Luft.
Wie verschütteter Treibstoff für ein lautes Wort, tröpfelt es in die Gedankenwelt,
wo Übertreibung den Mangel an Echtheit kompensiert. 

Inspiriert von Mietrechtsfragen
Gedichtet von poetischer Datenverarbeitung

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