Der KarikaturistPosted by arschmin on September 1st, 2009
Der Karikaturist und der Knabe
Zwischen der Vorfreude auf salzige Pommes mit erfrischend tomatiger Würzsause und der neuen stimmungsvollen Fernsehserie, in der Gedankenwelt des bald genervten Knaben, malt der Karikaturist eine belehrende lustwürgende Witzfigur hinein, mit dem lästigen Ausdruck des Wortes „Hausaufgaben“ auf den Lippen. Die Karikatur fühlt sich in ihm wie die Summe aller aufreibenden Schatten von belehrenden Erwachsenen an, die sein genervtes Gedächtnis zu erinnern fähig ist. „Hausaufgaben, ach Mist“
Der Karikaturist und der Schlafende
„Hey lass uns noch fortgehen!“ kitzelt wirrschreiend eine noch nicht gesehene aber schon übernervernde Figur, die sich der in den fallweichen Polsterwelten versunkene Entspanner, in die lästig-laute Menschengruppe hineinärgert, dem Karikaturisten die frechgrinsende Möglichkeit gebend, mit den Buntstiften aus Glasscherben, zackige Fratzen in die unfreiwillig wache Gedankenwelt zu reißen. „Lasst mich schlafen!“
Etwas Anderes
In einer anderen abendlichen Zeit, sieht man direkt auf das Eck eines Hochhauses. Ein Fenster dunkel und still, das andere ums Eck flimmert. Das flimmernde Fenster atmet Spaß und Gaudi ein, während das stille Fenster die entspannenden sich in das Kühl der weichen Polster hineinfallenden frischen Atemlüfte aus sich heraustreiben lässt.
Kein Karikaturist meilenweit gesehen.