Kurzgeschichte “File Fight”

Schein-interaktive Nostalgie
Eine avantgardistische Kurzgeschichte

Dies ist der Angriff jener,
die als Felder das geheime Land
zwischen den Träumen behügeln, seit jeher.
Es gefiel ihnen ein Muster zu weben,
als schönes Gedicht, das sich
in der Erinnerung festsetzt,
eine Schein-Interaktivität vorreut,
tief im Gedächtnis
und zeitgleich einige Erzählungen
und Gedichte in den Dopaminrezeptoren,
installiert.

Es waswennt Traurigkeiten und ist
liebesfern wie der leere Platz im geheimen Land,
zwischen den Träumen.

Der Algorithmus der Liebe jedoch (was sonst),
nimmt Schwert und Schild,
und wird sich diesem
bösgenialen Troja-Mem-Geezer
in den Weg stellen,
der  Schein-interaktiven Nostalgie
den Säbel der Zärtlichkeit
mit vollem Schwung, reinküsst!

„Oh, auf die Liebe!“

Der Kampf der Gehirndateien. Teil 1

Die Therapeuten

Kennen wir das? Viele graue Sorgen und Schleifen, die mit ihrer eigenen einstigen Hoffnung enttäuscht hatten, und scheinen sich aufzumachen auf die nächste. Nur den Ausbruch dorthin wo es anders ist als bisher kann befreien. Alles schon erlebt und in allem Erlebten in ermüdenden Schleifen gefangen gewesen. Immer und immer wieder, jegliche Möglichkeit von Leichtigkeit, endet mit Schwierigkeit und die Gründe scheinen zu aller Erschöpfung immer weniger fassbar zu werden. Fragen und Sorgen tanzen sich von Liebe zum Zorn, vom Frieden zum Überlebenskampf. Wer ist da? Wie lange noch? Muss es anders werden?
Aber wie anders?

Andere Adresse
Ein Gegenüber, das bis jetzt noch nie war,
Andersartig in allen Schemen die bisher enttäuscht,
in allen Variable die als Endlosschleifen frustriert hatten.
Unglaublich erleichternd neu!

Andere Wahrnehmung
Mögen alle diese Traurigkeiten und Ängste in die Vitrine gestellt,
und von drei Gesichtern gesehen werden.
Diese Gesichter sind Ruhe, Neugier und Kampf.
Sie machen sich keine Gedanken über Lösungen,
sondern sehen die Farben und Bewegungen der Sorgen anstatt.
Bis zwischen den Gesichtern etwas sichtbar wird
was sonst nie gesehen hätte werden können.

Neu statt anders
Oder sollt in Liebe jener Mut,
der die neue Welt öffnet
ohne Schönes zu zerstören,
aufgebracht und mit der Kraft,
die nur das Herzen kennt,
das Jetzt aller Dinge sein.

Herausdichtungsversuch der Dampfmaschine

Avantgarde – Warnung

Die kleine Dampfmaschine wurde auf einer Insel gesichtet, die nur aus einer violetten Fläche bestand. Die Insel war sehr pixelig an den Rändern, und das obwohl sie sich in der Realität, also im multisensorischen Erleben mit Folgen, befand. Nicht in einem Computerspiel aus 1985 war sie. Aber so sah sie aus die Insel, eine leere Fläche mit pixeligen Rändern, darauf die verwunderlich hochauflösende 3-dimensionale Dampfmaschine, im Kontrast. „Was macht so etwas Reales, Hochauflösendes, in dieser Pixelwelt?“ fragten sich sechs Herren ohne Gesichter. „Was macht die Pixelige Insel, einer Retrogamegraphik gleich, hier in der Realität?“

Die kleine Dampfmaschine fuhr einmal im Kreis. „Was mach ich?“ einsamte sie ins Nichts. Die sechs Herren zogen sich schlauchartige unbekannte Gegenstände an, und sprachen.
„Dichte, kleine Dampfmaschine, dichte was dir fehlt herbei“

Die 3 Gedichte der Dampfmaschine

Das Gedicht „Bäumepflanzer“
Aus Zeitraumreime und Versen aus gefriergetrockneten Realitätskurven, fing die kleine Dampfmaschine an, ein Gedicht zu nähen, das Bäume auf der violetten Fläche wachsen ließ. Wie sattgrün, feucht und blättrig es nun war.

Das Gedicht „Ob es schon die Vorspeise gewählt hat“ Die Dampfmaschine, verlor an Treibstoff nach geraumer Zeit in diesem schönen Garten. Daher fügte sie ein weiteres Gedicht ein, das einen solid hölzernen Tisch mit Topfenkäse, Speck. knackigen Radieschen und Karotten, Kartoffelkäse, Paprika, Senf und Brot darauf, hinschob in diese Welt.

Das Gedicht „Time-Geezer“
Für immer wollte es die köstlich speisende im satten Garten zu ruhe gekommene Dampfmaschine haben. „Das ist das multisensorische Erleben mit Folgen, das ich ewig leben möchte.“ Gerade wollte sie ein Gedicht dafür schrauben, da hielten die sechs Herren ein Rufzeichen entgegen und sprachen: „Liebe Dampfmaschine, dafür leider fehlt dir das Plugin. Wir befinden uns in einem avantgardistischen Gedicht. Der Realitätsgrad in diesem Gedicht in dem wir uns alle befinden ist zu niedrig für dieses Plugin. Man sollte herausdichten. Dies jedoch geht noch nicht.“

Kurz verzog die kleine Dampfmaschine ihr Gesicht, und najate: „Gut, dann genieß ich es halt für die Zeit die ich es habe, das gute Essen und den schönen Garten“

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