Hochzeitsgedicht und SuppePosted by arschmin on January 5th, 2010
„Guten Tag, Frau die ich mag“
spricht der zukünftige Gatte
„Möchtest du mich als Mann,
auch wenn ich überhaupt nix kann,
und nichts mehr hab, was ich nie hatte?“
Die Braut reicht die Hand und fragt:
„Hast du zum Greifen nah,
keinen Fingerreifen da,
aus dem ein Diamant weit ragt,
der schön geschliffen,
mich ergriffen hätte zwar,
aber auch viel mehr als dies?
Ein hochzeitlicher Brauch
wie jener der mir bewieß,
was innerlich, so finde ich und wette
mich wohl sehr verzaubert hätte.”
Der Bräutigam fein weiter spricht,
„Oje oje, nein leider nicht!
Dafür jedoch, ich gute Packerlsuppe koch.“
Die Frau, die fast schon Braut sich nennt,
in ihm genau den Mann erkennt,
der sie beschützt vor wilden Bären,
wenn diese gegen Suppe, allergisch wären.
Sie wagt und fasst den Mut,
und sagt zu ihm „Na gut“