Der Gedichteautomat

Wer mag anerzogene Meinungen hören?
Möchte jemand Worte, unreflektiert zitiert?
Oder Weisheiten die das Gewohnte nicht stören?
Gedanken eines Geistes, der einseitig informiert?

Soll ich ein paar Gedichte wiederholen?
Die seit Jahrzehnten lustig sein sollen?
Sinnlose Zeilen, unoriginell?
Herzlos gedichtet, nebenbei ganz schnell?

Soll ich zensiertes Denken als Worte verschenken?
Erkenntnis von Tabuisierung geblendet?
Damit kein Gedanke sich gegen mich wendet?
Und Reime, die schon immer verwendet?
Neu verpackt und frisch versendet?

Ich bin sicher so ein Gedicht,
willst Du keinesfalls…

Düngergedicht

„Tiefgefrorener Entenmist
von schief emporkommenden Enten vermisst“,
so rief ein Verrückter, damit ihrs alle wisst
und lief zum Tor der Stadt, die in der Nähe vom Zitronental ist,
Er war einfach durchgedreht,
als er es las, das Gedicht,
das hier byteverschwenderisch geschrieben steht.

…jetzt gerade an

Eine weite geheimnisvoll kühle Fläche,
stürmische Formen von sanften Farben,
spannend von einander entfernt,
in lustigen Geschwindigkeiten,
begleitet von zornigem Rhythmus
getragen von lieblicher Melodie,
erlebt aus einem träumerischen lächelnden Winkel,
von aufregender Wärme auf der Haut gestreichelt,
in einem provozierenden Kontrast zu den beängstigenden Formen
im neugierigen Endlosnebel, von geborgner Langsamkeit
ins dunkle ferne Nichts gezogen,
über die schweifenden Gedanken and diese fremde Welt
legt sich ein schon mal hier gewesenes Lächeln,
ein Gesicht, das nicht mehr da ist.

Erst wenn sie hat,
dichtet die Muse:

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