Die Winde

Und eine leise Melodie, man möge sie mit dem Wind verwechseln, so subtil und still und doch wahrnehmbar, wenn man lächelt könnt man sie hören, die Melodie. Sie erheitert einen kleinen Ort, irgendwo in der Wand. „Der holpe holpe Zirkusmann, der tanzt und singt manch dann manch wann, ist da“ freuen sich die Leute am Dorfplatz. Die Winde schlängelt sich mit ihren rührend blauen Trichterblüten an der Wand hinauf, darunter vier Denkende, durch deren Phantasie das Gemäuer gehalten wird, in dem das fröhliche Dorf tanzt, zu der zarten Melodie des Zirkusmannes. Um die Winde kann man ringförmige Gebilde erkennen, sie sehen aus wie Ezekiel-Wheels, nur halb durchsichtig. Einer von denen die in den oberen Ecken hoher Räume wohnen wird gefragt, ob er nicht herauskommen möchte um eines dieser Gebilde in das Dorf zu bringen. Von einem soghaften Geräusch begleitet, wird die Winde mit ihren schlinghaften Gezweige, in eine kleine Wandöffnung hineingesaugt oder gefressen. Die Anwesenheit von etwas gleich einer Stimme und gleich eines Gedankens spricht. „Der Zirkusmann ist nicht mehr in der Wand. Das Dorf verwelkt“ Schauder überkommt einen, bei der Vorstellung, wie blühendes Lächeln in verwelkendes Grinsen übergeht. Es ist nicht einmal in einem Gebäude, die Wand steht frei, in leerem Raum, nur gelblich weißer nebelhafter Boden, der ins Nichts führt, sonst nur Leere.

Absinth

Wegen dichten Gedichten
aufs Dichten verzichten,
da der Absinth aus Wermut,
Klarheit vernichten,
und Übles verrichten kann und dann,
wenn einer sich findet, halb erblindet
eingeschlossen im Spind der Schwermut

Das Wesen

Im Danach lebte ein Wesen,
das, bevor man vom Versprechensbruch,
der gewesen, man hier lesen kann,
keine Torte gemacht zu haben.

Dieses spricht:
„verzeiht mir, das Leid dir
ich brachte, die versprochene Torte
als gebrochene dort stehen muss,
und anstatt Genuss,
hat man Verdruss.”
So des Wesens Worte

Dem Wesen als Antwort galt:
„Vergeben soll ich bereit dir sein,
du Schwein? Hattest mir die Torte versprochen,
und dieses Wort dann gebrochen.
Es tut mir nur eines Leid,
dass man dir dieses hier,
nicht verzeiht“

„Na dann“ sprach das Wesen „Kann man,
nichts machen… und stellte die Lichtmacher bereit,
..damit man vergibt und liebt.“

Von weiter Ferne aus beobachteten die Natter und die Dampfmaschine,
wie sich hellstes Licht über weiten Flächen breitet,
von erst noch leisem Sturm begleitet,
und grelles Blenden, erst im Zurückfließen,
mit Donnerstimme spricht und mit heißem Atem,
die Festungsmauern der Unverzeihbarkeit zerbricht.
Bis still und leer, und im Nichts vergessen will wer…wer
“Wer ist hier?”
“Wer ist hier?” spricht der,
im hellen Taschenlampenlicht er, die Jackenarme vorn verschnürt,
von Weißbekleideten in den anderen Raum geführt…..to neigh

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