Linzer Torte nach Poeten Art

Zweihundertachtzig Gramm Mehl,
Mandeln, Butter, Zucker in den selben Mengen.
Wenn Dotter und Zimt, ich dazu noch wähl,
Backpulver und Nelken  sich in die Masse drängen.
Mit Ribiselmarmelade, frisch gemacht gerade,
an der wir hängen, und vorstellen wie wir sie verschlängen,
diese Torte ungeduldig fertig stellen, als Kochgesellen uns erhoffen,
dass die Konditoren, die Linzer im Speziellen,
kein übles Urteil über unsere Torte fällen.
Sonst wären wir tief betroffen,
hätten den noch unerwähnten Rum gesoffen.
Denn wir Poeten, reimen viel umher,
jedoch das Kneten fällt uns schwer.

Gedicht der Palatschinken

Man sollte sich in des Dichters Stimmung bringen,
auf dass die Reime in der Schwingung klingen,
wie ihnen vom Dichter angedacht und angetragen,
und wenn um Palatschinken Reime winken als Gedicht
geht einzig dies mit einem Magen,
der Palatschinken nicht nur vertragen,
sondern der von „köstlich“ spricht,
wenn er die Eier welche in der Pfanne lagen,
wieder erkennt im fertigen Gericht.

Karneol und Kernöl

Der Karneol und das Kernöl - Ein Wortspiel

Warest Lebensstein der Pharaonen
und klingst ähnlich dem Grünen Gold
das jene die in der Steiermark wohnen,
kennen, lieben und Kernöl nennen.

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