Geschichten in eine Stadt geschrieben,
die wie ein Blatt auf Wasserhaut getrieben,
ruhend liegt im Meer gebaut.
Seit jeher wie ein Taum geblieben,
aus diesen Träumen auch vertraut.
Dort bin ich immer wieder,
da einmal gutes Korn ich fand.
Lass mich öfter gerne nieder,
auf eine liebe Menschenhand.
Das Futter kräftigt meine Hüfte,
in der gefühlt, der Wind mich kühlt,
auch sich mein Flügel daran spannt,
und weiter trägt in Venedigs Lüfte,
empor gehoben vom Wasserland,
versteckte Höfe wie sie sagen,
seit jeher tief im Schlafe lagen.
Du bist mir wohl für immer ledig,
gnädige Stadt, dir nichts Gleiches findet.
Soviel auch Menschenlieb sich bindet,
du bleibst einzig und doch nicht einsam,
Venedig, alte Stadt.
Über die Plätze segle ich auch wieder morgen,
und wie alte Schätze, über Gärten wohl verborgen.
