Der liebe Marschflugkörper

Ein böser König wollte einem fernen Garten den zerlegten Zustand näher bringen,
und empfahl den Lüften etwas meilenweit zu tragen, das dem Garten im Nicht-mehr-tragen seiner Blütenpracht berät,
befreit von Bäumen die friedlich in den Himmel ragen,
ja sogar hilft, dass nichts mehr steht, komplett verweht.

Ein schweres kalkuliertes Fass voll Zerstörungskraft,
das Rosen und Veilchen weg von ihrem Leben schafft,
wurde zum Gärtchen hingeschickt.

Doch..

…während des Fluges dachte die Waffe,
„Es wäre Leid, das ich nun schaffe“
Und meine Hilf’ beim Zusammenfallen,
würde den Gärtchen nicht gefallen.

Die Waffe handelte und verwandelte ,
die sprenge Ladung in Saat und Dung,
und wo erwartet viel Zerstörung,
sah der König voll Empörung,
die Marschflugwaffe wurde lieb,
half jeder Blume wo sie trieb.

Und auch die Kanonen
fingen an zu verschonen,
und die Maschinengewehre,
dienten der Friedensehre,
und schosse geschlossen statt Patronen,
Blumensamen die sich lohnen,
und bald als Blumenbunt im Garten wohnen.
Die Granaten fingen an zu warten,
schlugen nicht ein, ließen es sein,
und halfen im Garten beim Warten
der Hecken und Sträucher groß und klein.

Da dachte der König,
„ich sollte auch ein Lieber werden“
und wo Zerstörung angedacht,
bös und besessen
wurde stattdessen,
friedlich gefeiert die ganze Nacht.

Gedicht der Klischee Wellen

Am Strand wurde ein Wellenpeitschen gesehen, als sich das Wasser ins Meer zurückzog, blieben am nassen Teil des Strandes Karikaturengesichter stehen. Ja stereotype Schreckenswesen! Da musste gleich wieder eine schwere Welle über diese Stelle schwappen, mit neuen Gesichtern und „Wir sind anders“ Wappen. Zieht sich die Welle wieder ein Stück zurück, bleiben auch diese Gesichter als Karikaturen liegen.

Ein GeDanke lieber Rückenschmerz

Zwar ist die Verletzung durch die gache Bewegung nicht unbedingt sinnvoll, bzw. bleibt die Frage nach der Sinnhaftigkeit der Verletzung selbst philosophisch schwieriger zu beantworten als jene ob das Empfinden der Verletzung als Schmerz sinnvoll ist. Was könnte noch deutlicher sinn-voll sein als die Sprache der Sinne. Der Mensch hat sich vielleicht eine ineffiziente Datenverarbeitung angewöhnt. Die Verletzung will vielleicht gar nichts sagen, aber das Empfinden der Verletzung des Menschen, der Schmerz, hat sicher eine Botschaft. Und was wenn der Geist früh genug erkennen könnte „diese Bewegung is ned so gsund für die“ oder „nächstes moi pass a wengal auf“ …Wahnsinn!..was wäre dann….

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