Der liebe MarschflugkörperPosted by arschmin on August 1st, 2009
Ein böser König wollte einem fernen Garten den zerlegten Zustand näher bringen,
und empfahl den Lüften etwas meilenweit zu tragen, das dem Garten im Nicht-mehr-tragen seiner Blütenpracht berät,
befreit von Bäumen die friedlich in den Himmel ragen,
ja sogar hilft, dass nichts mehr steht, komplett verweht.
Ein schweres kalkuliertes Fass voll Zerstörungskraft,
das Rosen und Veilchen weg von ihrem Leben schafft,
wurde zum Gärtchen hingeschickt.
Doch..
…während des Fluges dachte die Waffe,
„Es wäre Leid, das ich nun schaffe“
Und meine Hilf’ beim Zusammenfallen,
würde den Gärtchen nicht gefallen.
Die Waffe handelte und verwandelte ,
die sprenge Ladung in Saat und Dung,
und wo erwartet viel Zerstörung,
sah der König voll Empörung,
die Marschflugwaffe wurde lieb,
half jeder Blume wo sie trieb.
Und auch die Kanonen
fingen an zu verschonen,
und die Maschinengewehre,
dienten der Friedensehre,
und schosse geschlossen statt Patronen,
Blumensamen die sich lohnen,
und bald als Blumenbunt im Garten wohnen.
Die Granaten fingen an zu warten,
schlugen nicht ein, ließen es sein,
und halfen im Garten beim Warten
der Hecken und Sträucher groß und klein.
Da dachte der König,
„ich sollte auch ein Lieber werden“
und wo Zerstörung angedacht,
bös und besessen
wurde stattdessen,
friedlich gefeiert die ganze Nacht.