Die unverwirklichte Idee

Inneres: „Ich habe eine Idee“
Äußeres: „Ich versteh’“
Äußeres:“ Lasst uns danach handeln“
Inneres:“ Nein, sie ist dabei sich zu verwandeln“
Äußeres:“ Bleiben wir doch bei einem Ziel“
Inneres: „ Aber Ideen habe ich eben viel“
Äußeres: “ Das hier ist das Leben, kein Spiel“
Inneres: „ Was denn?“
Äußeres „Das ist mir zu viel. Ich muss jetzt rasten“
Inneres: „Dann kann ich endlich wieder Träumen“

Mein lieber Shyssbau-Faktor

(über einen versäumten Zahlungstermin)
Wie kann ich meine Pflichten verrichten,
wenn ich zum Thema Ordnung als heiterer Scheiterer,
im Chaos untergehe, da ich nur die Kunst verstehe.

Vom mutigen Nachdenken

Ist nicht ein Tue-dies mit guter Begründung,
besser als ein Tue-das aus Gewohnheit?

Ist nicht ein, Ich-habe-mir-Alles-angesehen,-aber-trotzdem,
schöner als, ein Das-war-schon-immer-so?

Ist nicht ein Ich-weiß-zwar-nicht-warum-du-denkst-was-du-denkst-aber-du-hast-unrecht,
nicht ganz besonders schlecht?

Faulheit ist wohl zum Entspannen da,
aber sollt sie Herrin sein, des Denkens?

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