Der Philosoph und der Alltag

“oder das große Währenddessen”

Der Philosoph
Erlebt hab ich sehr viele Seiten,
Worte kommen, Orte gehen sehen,
die sich um den Sinn hier streiten,
in jedem Zeitgeist, zu allen Zeiten,
der Ungewissheit Wehen verstehen,
bevor Variablen des Sinns entstehen,
ein Sinn,  jeden Unsinn zurückzudrehen
erlaubt keine Willkür in selbiger zu sehen.

Das Erkannte
Eine Art Minuswillkür, ein Gegenzufall,
ein Unchaos das aus Chaos Ordnung macht!

Der Alltag
Während des Philosophierens zerfällt,
was nur „Anpacken“ vorm Zerfallen abhält…
daher probier ich jetzt nicht zu denken,
Aufmerksamkeit dem Alltag schenken.

“So! Aufgehts..schrie der Alltag…
naja, oder doch lieber in der Wiese liegen
und nachdenken…entgegnete der Philosoph”

Geworfen in das Datenfeuer

Der Schriftsteller Knausbert L. Rammlick
schrieb:“ Was war passiert?
Isoliert mit Fragen allein,
Ich habe mir das Schwert der Sehnsucht wieder ins Herz gerammt,
wir nennen das „the shi’ that makes rock’n roll“. Stimmt ja gar nicht,
wir nennen das, die Dornen der Poesie. Heck!… vom Sonnenschein
urplötzlich in die Kälte,… und die Vorstellung, dass es nie wieder kehrt.
Will es die Dornen soweit hineintreiben,
glaubt es, damit die Kunst zu stoppen,
ach! dieser Turm mit den versperrten Türen!
ich schreibe und wachse
denn vielleicht werde ich wieder gefunden,
wie damals als Alles begann.“

Knausbert L. Rammlick – ein trauriges Märchen

Hoffentlich gibt es diesen Namen nicht wirklich

Der Gelehrte und der Baumstammsitzer

Erneut fragt spöttisch der Gelehrte, den der am Baumstamm saß,
ob über Freud, Descartes und Sartre dieser Wissen schon besaß,
ob er den Geist und aller Schriften Inhalt  kennt,
und Einsteins Zeitraumgesetze, die auch in der Tat
„Keine Ahnung, ihr Gelehrten, wie ihr alle Dinge nennt,
jedoch all dieses, vor eurem Geschwätze, schon in meinem Geiste ward.

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