Großes Leben

Freudengipfel ohne Täler
– an meine liebe Frau und Kinder.

Die Fröhlichkeiten aus neuem Leben,
mögen Freudenberge ohne Täler geben.
Denn was du Müdigkeiten nennst,
du bald als Glücksauffrischung kennst.
Derlei Unebenheiten,
Wolken neben Sonnenzeiten
die Wege also,
mal wellig schreiten
stets zum Gipfel dich begleiten.

Dieser ist wunderbar und nie erreicht,
ach wie ist die Freud’ des Lebens leicht.

Ein Gedicht von Arbeit und Liebe,
und wie das eine beides schön macht.

Schnarchen, was tun?

Dein Schlaf war wohl durchzogen von Momenten wachen Seins,
zum Gedanke hat’s mich bewogen, “Das Schnarchen, es ist nicht Deins.”
Was aber gilt es zu tun? Damit, mein Schatz vermag zu ruh’n?
Ist die Ursache zu viel Kaffee? Oder bedarf es mehrerer Küsse,
um das rauhe Schnaufen zu glätten?

Wenn wir doch nur die Antwort hätten..

Und schnaufte heute wieder sehr,
als wenn’s ne Fichtensäge wär’
Im Schnarchen, laut und ohne Ende,
wenn selbiges ein solches fände.

Dem Schnarcher wurd’ ein Kuss gegeben,
die Seele leuchtete vor Freud.
Zärtliches ist schön im Leben,
ich schnarche heute nicht erneut.

Was tun?
Jetzt ruh’n!

Familiengedicht

Oh, liebe Braut,
und liebe Kinder
es füllen mich jene Momente,
die mit eurem Lächeln und eurer Freude geziert,
fröhlich und dankbar aus.
Ihr macht mich froh und
zaubert als Hauptdarsteller meiner Gedanken
ein Lächeln in mein Gesicht.

Romanisches Gemäuer

Kalte Nässe empfunden von jenen
die bei Kerzenschein schrieben.
Und vergessen wohl von denen
die nicht reinen Herzens lieben.

Alte wartende Schriften, noch ungebunden,
die teuer im romanischen Gemäuer
wo allein die Geister blieben,
wo Kälte und Nässe das Entweichen und Bleichen
von Wort und Zeichen trieben…

Bis zwei liebende Falken ,
zum Gemäuer gewiesen
morgendlich glitzernde Stunden
wo tiefes Wir und Glück empfunden,
die verblichenen Schriften
neu entdeckt – erkannt – gefunden
und liebend Erde werden ließen.

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