Alltagsbestehmaschine – Teil 2Posted by arschmin on June 10th, 2010
Möbelräumen, siedeln, organisieren,
konzentrieren statt zu träumen,
sich nicht in Geistesplätschern verlieren.
Rechnen, notieren und Ordnung halten,
wie wenn’s keine Kunst gäb’ kann er walten,
einsortieren, Blätter lochen, falten.
Zu wagen, was einst in verträumten Tagen,
nicht gewagt, auf unbestimmte Zeit vertagt.
Die Kunst und Poesie jedoch,
bleiben, viel mehr als noch.
Das Betriebssystem neu aufgesetzt.
Zahnräder aus Poesie.
Der Frust, durch Ordnungslust ersetzt,
im Poeten sich nicht verspäten, will sich die Räumphorie
denn ist jede Sekunde, jeder Scheibenrunde,
für die Kunst, meditativ und still.
Lässt Malerei, Musik und Reime
ungebremst ins Mememeer.
Ordnung halten und Lyrik vereine,
sich mit der Liebesfreud’ nicht schwer.