Datenmönch und Liebesreiz

Liebesreiz: „Die weiblich schelmische Zartheit send ich dir.“
Datenmönch: „Nur interpretierte Information, was soll sie mir?“
Liebesreiz: „Die schlanken Frauenbeine in Form erregend. „
Datenmönch: “Die Datenverarbeitung das Gefühl zerlegend,
sich Alles zur Erkenntnis gibt, und nur im korrekten Handel liebt.“
Liebesreiz: „Wie langweilig, starr und kalt. Du mögest Alles wissen,
außer das Glücklichsein, das wirst du missen.“
Datenmönch: „Wenn meine Verarbeitung mit dem Verlauf im Einklang,
dann wird die Notwendigkeit aus Gründen der Motivation ein Glücksgefühl vorsehen.“
Liebesreiz: „Ich küsse eine Frau, wie eine Pharaonin in dem was sie macht, ein Superstar in ihrem Handwerk und im Kontrast so ein menschlicher und manchmal ein liebenswerter ‚Botsch, im Alltag. Ist das nicht schön?“
Datenmönch: „Alle Schönheit ist ein Komplex definierter Daten und Geschichten im Pace der eigenen Interaktivitäten, wo diese immer als Glücksgefühl dieser Art interpretiert werden. Na und?“
Liebesreiz: „Ein Lächeln, freches Mundwerk, weibliche Zartheit und Form, ein Herz einer Heldin, einzigartig in ihrer Art, Augen die dein Herz zum Tanze erfreuen. Diese Bilder kann die Datenverarbeitung nicht malen.“
Datenmönch: „Die Datenverarbeitung verschwendet kaum Zeit für Emotion.“
Liebesreiz: „Ach ja? Warum verschwendest, oh Datenmönch, du dann Zeit mit Angst?“

Herausdichtungsversuch der Dampfmaschine

Avantgarde – Warnung

Die kleine Dampfmaschine wurde auf einer Insel gesichtet, die nur aus einer violetten Fläche bestand. Die Insel war sehr pixelig an den Rändern, und das obwohl sie sich in der Realität, also im multisensorischen Erleben mit Folgen, befand. Nicht in einem Computerspiel aus 1985 war sie. Aber so sah sie aus die Insel, eine leere Fläche mit pixeligen Rändern, darauf die verwunderlich hochauflösende 3-dimensionale Dampfmaschine, im Kontrast. „Was macht so etwas Reales, Hochauflösendes, in dieser Pixelwelt?“ fragten sich sechs Herren ohne Gesichter. „Was macht die Pixelige Insel, einer Retrogamegraphik gleich, hier in der Realität?“

Die kleine Dampfmaschine fuhr einmal im Kreis. „Was mach ich?“ einsamte sie ins Nichts. Die sechs Herren zogen sich schlauchartige unbekannte Gegenstände an, und sprachen.
„Dichte, kleine Dampfmaschine, dichte was dir fehlt herbei“

Die 3 Gedichte der Dampfmaschine

Das Gedicht „Bäumepflanzer“
Aus Zeitraumreime und Versen aus gefriergetrockneten Realitätskurven, fing die kleine Dampfmaschine an, ein Gedicht zu nähen, das Bäume auf der violetten Fläche wachsen ließ. Wie sattgrün, feucht und blättrig es nun war.

Das Gedicht „Ob es schon die Vorspeise gewählt hat“ Die Dampfmaschine, verlor an Treibstoff nach geraumer Zeit in diesem schönen Garten. Daher fügte sie ein weiteres Gedicht ein, das einen solid hölzernen Tisch mit Topfenkäse, Speck. knackigen Radieschen und Karotten, Kartoffelkäse, Paprika, Senf und Brot darauf, hinschob in diese Welt.

Das Gedicht „Time-Geezer“
Für immer wollte es die köstlich speisende im satten Garten zu ruhe gekommene Dampfmaschine haben. „Das ist das multisensorische Erleben mit Folgen, das ich ewig leben möchte.“ Gerade wollte sie ein Gedicht dafür schrauben, da hielten die sechs Herren ein Rufzeichen entgegen und sprachen: „Liebe Dampfmaschine, dafür leider fehlt dir das Plugin. Wir befinden uns in einem avantgardistischen Gedicht. Der Realitätsgrad in diesem Gedicht in dem wir uns alle befinden ist zu niedrig für dieses Plugin. Man sollte herausdichten. Dies jedoch geht noch nicht.“

Kurz verzog die kleine Dampfmaschine ihr Gesicht, und najate: „Gut, dann genieß ich es halt für die Zeit die ich es habe, das gute Essen und den schönen Garten“

Poesie 3.0 und Erdbeersaft

Ein guter Schneetag in gemalter Welt,
jubelt Schönheit an das Firmament.

Alle Bäume und Sträucher, alle Vögel,
jeder Fluss, elektromagnetische Wellen,
das Gemurmel der Menschenmenge,
das Netz aus Düften und Temperaturen,
ja vieler Stimmen Gesang, in unüberhörbarem Beat gebettet,
sowie in der kühlen Abendruhe auch,
fließt es durch.

Aus ihnen allen sollte hörbar werden,
wie gut du schmeckst, Erdbeersaft.

Stille, ja nicht sogar diese möge schweigen.
Aus allen Geschmäckern, süß und sauer,
ja auf scharf-salzigem Meerrettichgemisch.
ist ein Sprachrohr geworden “wie du wirklich bist,
du frisch gepresster Erdbeersaft”.

Aus all diesen Worten, von der obersten Zeile,
von Vers zu Vers hinab
gießt sich die Kraft durch,
um sich in der letzten Zeile zu sammeln,
und sich selbst, der Muse Freund,
mit galaktischen Jubelstürmen zu offenbaren.

…die Poesie 3.0

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